WICHTIG: Die meisten in diesem Handbuch angegebenen Lösungen ermöglichen nicht die gleichzeitige Verwendung des Zip-Laufwerks und des Druckers. Wenn Sie eine auf einer Zip-Diskette gespeicherte Datei drucken möchten, müssen Sie diese erst auf einen anderen Datenträger kopieren (z. B. eine Festplatte) und von dort aus drucken.
Iomega hat Treiber für das Zip-Laufwerk entwickelt, die mit Windows 95/98 kompatibel sind. Manche Drucker funktionieren jedoch nicht ordnungsgemäß, wenn sie an ein anderes Parallelport-Gerät, wie z. B. ein Zip-Laufwerk, angeschlossen sind. In diesem Abschnitt werden Lösungsmöglichkeiten bei Druckerproblemen beschrieben. Sie sollten sich jedoch ebenfalls an den Hersteller des Druckers wenden, da dieser bei Druckerproblemen im Zusammenhang mit dem Parallelport gezielt helfen kann.
der Drucker funktioniert nicht, wenn er an ein Zip-Laufwerk angeschlossen ist
das System reagiert nicht (stürzt ab)
bei Dateiübertragungen gehen Informationen verloren
(Klicken Sie auf ein Kreuz, um die Lösung anzeigen zu lassen)
Lösung: 1 2 3 4 5 6
HP LaserJet 4s, 4+, 4v, 4si und 4p
HP LaserJet 5L
HP LaserJet 5P, 5M, 6P, 6M und DeskJet 600c
HP LaserJet 4L
HP LaserJet 4 und 6L
HP DeskJet 660CSE, 693C, 855c und 870C
HP DeskJet 820c-Serie*
Canon BJC 610, 620 und 4000-Serie
Lexmark
Okidata 600e
Brother HL630
Nicht aufgeführter Drucker
* Zur Zeit gibt es keine Software zur Beseitigung von Fehlern für diesen Drucker. Wenn Sie diesen Drucker mit Ihrem Zip-Laufwerk verwenden möchten, sollten Sie einen weiteren Parallelport installieren. Iomega ermöglicht die Verwendung der Zusatzkarte F/PortPlus von Warp Nine Engineering, die mit dem Zip-Laufwerk vollständig kompatibel ist und die die Laufwerksleistung verbessert. Information zum Produktvertrieb finden Sie auf der Website von Warp Nine Engineering unter http://www.fapo.com oder per Telefon unter +1-619-292-2748.
WICHTIG: Iomega weist darauf hin, daß Konflikte mit der Parallelport-Datenübertragungsfunktion auf dem Zip-Laufwerk durch Druckertreiber verursacht werden, die nicht für die gemeinsame Nutzung des Parallelports mit einem anderen Gerät in der Windows 95/98-Umgebung ausgelegt sind. Da Druckertreiber von dem jeweiligen Hersteller angeboten und aktualisiert werden, sollten Sie sich mit dem Hersteller in Verbindung setzen, um den Datenübertragungskonflikt optimal lösen zu können. Möglicherweise werden aktualisierte Druckertreiber für Ihren Drucker angeboten.
Druckerhersteller Web-Adresse Technische Unterstützung
Hewlett Packard
www.hp.com
(208) 323-2551
Canon
www.canon.com
(757) 413-2848
Lexmark
www.lexmark.com
(606) 232-3000
Okidata
www.okidata.com
(800) 862-5724
Brother
www.brother.com
(800) 276-7746
Die Statusüberwachung kann normalerweise automatisch wie folgt deaktiviert werden:
Wählen Sie im Menü Start das Untermenü Ausführen.
Geben Sie folgendes ein: C:\windows\dinstall -fdinstall.ins, und wählen Sie OK.
Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.
Fahren Sie den Computer herunter, und starten Sie Windows 95/98 erneut.
Gegebenenfalls kann die Statusüberwachung manuell wie folgt deaktiviert werden:
Wählen Sie im Menü Start die Option Ausführen.
Geben Sie WIN.INI ein, und wählen Sie OK.
Suchen Sie die Zeile LOAD=HPSW.EXE., und setzen Sie ein Semikolon (;) an den Anfang der Zeile, so daß sie folgendermaßen lautet: ;LOAD=HPSW.EXE.
HINWEIS: Falls in der Zeile LOAD=HPSW.EXE noch weitere Elemente enthalten sind, kopieren Sie sie, und verschieben Sie diese in eine separate Zeile. Beachten Sie, daß die neue Zeile mit LOAD=" beginnen muß, damit die Dateien korrekt geladen werden.
Schließen Sie die Datei WIN.INI, und starten Sie den Computer neu.
Ihr Zip-Laufwerk ist nun betriebsbereit.
Sie können das Programm HPPROPTY.EXE verwenden, um die Druckereigenschaften zu ändern und das Zip-Laufwerk und den Drucker gleichzeitig zu verwenden. Dabei können Sie jedoch die Statusüberwachung des Druckers verlieren.
Drücken Sie vor dem Zugriff auf das Zip-Laufwerk die Tasten <CTRL+ALT+DELETE>.
Wählen Sie im Task-Manager das Programm HPPROPTY und anschließend Task beenden.
Doppelklicken Sie auf Arbeitsplatz, und wählen Sie die Festplatte aus (normalerweise das Laufwerk C:).
Öffnen Sie den Windows-Ordner und dann den System-Ordner.
Suchen Sie die Datei HPPROPTY.EXE, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Datei, und wählen Sie Umbenennen.
Benennen Sie HPPROPTY.EXE in HPPROPTY.BAK um.
Ihr Zip-Laufwerk ist nun betriebsbereit.
Wenn Sie Druckersystemtreiber von Microsoft verwenden, können Sie möglicherweise zur Deaktivierung der bidirektionalen Kommunikation des Druckers folgendermaßen vorgehen:
Öffnen Sie den Arbeitsplatz.
Öffnen Sie den Ordner Drucker.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Drucker, den Sie an das Zip-Laufwerk anschließen möchten, und wählen Sie Eigenschaften.
Klicken Sie auf die Registerkarte Details.
Klicken Sie unten im Fenster auf die Schaltfläche Spool-Einstellungen.
Klicken Sie auf die Option Bidirektionale Unterstützung deaktivieren.
Klicken Sie unten im Fenster auf OK.
Ihr Zip-Laufwerk ist nun betriebsbereit.
Die Begleitdokumentation des Druckers enthält möglicherweise ausführliche Anweisungen zum Deaktivieren bidirektionaler Kommunikation. Falls dies nicht der Fall ist und Sie die bidirektionale Kommunikation mit Hilfe der obengenannten Schritte nicht deaktivieren können, wenden Sie sich an den Hersteller Ihres Druckers.
Durch Deinstallation und erneute Installation der Druckertreiber oder der mit dem Drucker gelieferten Software, während der Drucker nicht angeschlossen ist, kann der Drucker möglicherweise mit deaktiviertem bidirektionalem Modus installiert werden. Weitere Anweisungen finden Sie in der Begleitdokumentation Ihres Druckers.
Fahren Sie den Computer herunter, und schalten Sie ihn aus.
Trennen Sie den Drucker vom Zip-Laufwerk.
Schalten Sie den Computer ein, und warten Sie, bis Windows 95 bzw. 98 geladen ist.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Start, und wählen Sie Programme. Wählen Sie den Ordner HP LaserJet 5L aus, und klicken Sie auf die Option zum Deinstallieren.
Installieren Sie bei nicht angeschlossenem Drucker die Druckersoftware erneut, und wählen Sie die Option zur Installation der PCL-Treiber-Alternative.
Fahren Sie den Computer herunter, und schalten Sie ihn aus.
Schließen Sie den Drucker an, und schalten Sie den Computer ein.
Ihr Zip-Laufwerk ist nun betriebsbereit.
Wenn Sie den Drucker nicht verwenden, können Sie die Einstellung Ausgabe in Datei umleiten wählen. Dadurch können Sie Ihr Zip-Laufwerk verwenden, bis Sie wieder drucken müssen. Um den Drucker zu verwenden, schließen Sie alle Dateien auf Ihrem Zip-Laufwerk, und setzen Sie die Druckereinstellung zur vorherigen zurück. Greifen Sie erst wieder auf Ihr Zip-Laufwerk zu, wenn das Drucken beendet ist und Sie die Einstellung wieder auf Ausgabe in Datei umleiten zurückgesetzt haben.
HINWEIS: Wenn Sie versehentlich etwas drucken, während die Druckereinstellung auf Ausgabe in Datei umleiten gesetzt ist, wird eine Datei auf Ihrer Festplatte erstellt. Um Speicherplatz auf der Festplatte wiederherzustellen, können Sie diese Druckauftragsdatei löschen.
Öffnen Sie den Arbeitsplatz.
Öffnen Sie den Ordner Drucker.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Drucker, den Sie an das Zip-Laufwerk anschließen möchten, und wählen Sie Eigenschaften.
Klicken Sie auf die Registerkarte Details.
Klicken Sie im Fenster Anschluß für die Druckausgabe auf den nach unten weisenden Pfeil.
Klicken Sie auf FILE: (Erstellt eine Datei).
Klicken Sie unten im Fenster auf OK.
Wenn Sie den Drucker wieder verwenden möchten, müssen Sie die obengenannten Schritte wiederholen, in Schritt 6 jedoch die Option LPT1 wählen.
Ihr Zip-Laufwerk ist nun betriebsbereit.
Wenn der von Ihnen verwendete Drucker nicht in diesem Handbuch aufgeführt ist und Sie Probleme beim Drucken haben, wenden Sie sich an den Hersteller des Druckers, um Lösungen zur Beseitigung des Datenübertragungskonflikts des Druckers zu erhalten.
Falls Sie einen HP-Drucker besitzen, lesen Sie die Informationen über verfügbare Software zur Beseitigung von Fehlern auf der Website von HP. Die Web-Adresse von HP lautet:
http://www.hp.com/cposupport/eschome.html.
Zu einem späteren Zeitpunkt stellt Iomega möglicherweise mehr Informationen zu Ihrem Drucker im automatisierten FaxBack-Service von Iomega (+801-778-5763) oder auf der Website von Iomega unter www.iomega.com zur Verfügung.